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Top 10 Tipps, wie Startups die Coronakrise meistern

Top 10 Tipps, wie Startups die Coronakrise meistern

Durch Corona wurde unsere Welt von heute auf Morgen auf den Kopf gestellt. Daher ist es kein Wunder, dass auch die Startup – Welt vor großen Problemen und Existenzängsten steht. Wir haben hier 10 Tipps für dich, wie du dein Startup während Corona nicht nur rettest, sondern auch wie du gestärkt aus der Krise kommst und deine Konkurrenz hinter dir lässt. 

Das Coronavirus hat das gesellschaftliche Leben, sowie die Wirtschaft auf der ganzen Welt im Griff. Viele Startups leiden aktuell sehr unter dem enormen Auftragsmangel. Kunden wollen in Krisen kein Geld in gewisse Dienstleistungen oder Produkte investieren, da sie selbst irgendwie ihr Unternehmen am laufen oder sich privat über Wasser halten müssen.

Viele Startups haben auch keine großen Rücklagen gebildet, da sie das gesamte Geld investiert haben, um so schnell wie möglich zu wachsen. Doch was kann man dagegen tun?Welche Möglichkeiten gibt es, um sich auch als gerade erst gegründetes Startup durch die Coronakrise zu manövieren? Und was passiert nach der Coronakrise? Viele Fragen und einige Antworten werden wir hier im Artikel für euch durchgehen und bereitstellen.

Das Wichtigste ist immer, sich mit vollem Fokus auf das Startup zu konzentrieren und zu versuchen, sich nicht durch Medien, also schlechte News, die Laune zu verderben. Der Fokus muss nach innen und auf das Startup gerichtet sein, um zu erkennen, welche Bereiche stark getroffen wurden und welche Bereiche zwar in Mitleidenschaft gezogen wurden, aber noch gut laufen.

Es gibt Branchen, in denen das Coronavirus sehr aggressiv zugeschlagen hat. Beispielsweise die Reisebranche, die komplett zusammengebrochen ist und in welcher es sehr schwierig sein wird, als Startup ohne finanzielle Hilfe vom Staat oder von Investoren zu überleben. Doch es gibt auch Branchen, die davon profitieren. Wichtig ist, zu prüfen, ob man als Startup seine Dienstleistung oder Produktion so umstellen kann, dass man auch in dieser Zeit Geld verdient oder gegebenenfalls sogar von der Krise profitieren kann.

Hier 10 Punkte, um dein Startup zu retten

 

Laufende Kosten reduzieren

Alle laufenden Kosten überprüfen und schauen, ob man sie gegebenenfalls reduzieren kann. Beispielsweise haben viele Startups Software, die sie vielleicht gar nicht mehr aktiv nutzen oder zurzeit nicht benötigen. Diese sollte, sofern möglich, umgehend storniert oder deaboniert werden, um möglichst Kosten einzusparen.

Coworking Spaces kündigen

Wenn man als Startup in Coworking Spaces gearbeitet oder sich eingemietet hat, kann man diese Kosten einfach reduzieren, indem man, wenn möglich, Verträge kündigt und von zu Hause arbeitet. Home Office wird zwar eine Umsetellung für das ganze Team sein. Aber mit genügend Disziplin, digitalen Strukturen und einem geregelten Zeitplan ist das absolut machbar.

Marketingaktivitäten anpassen

Marketingaktivitäten müssen angepasst und neu erarbeitet werden, um die Zielgruppe perfekt zu erreichen und kein Geld unnötig auszugeben. Denn dieses Geld wird benötigt, um die Krise gut zu überstehen. Hierbei sollte man sich tatsächlich Hilfe suchen, da durch einen Profi oftmals mehr Geld eingespart werden kann, als der Profi zusätzlich kostet. Vielleicht merkt ein Experte im Marketing sogar, dass eure Marketingmaßnahmen in der Vergangenheit kaum Wirkung erzielten und wird euch eine neue Strategie vorschlagen, wie die Kosten erheblich reduziert und das Marketing effektiver gestaltet werden kann.

Neue Zielgruppen suchen

Schau dich nach neuen Marktfeldern und Zielgruppen um, damit du mehr Möglichkeiten hast, Geld zu verdienen. Das Wichtigste ist die Liquidität, sowie alle laufenden Ausgaben zu decken. Gerade als Startup ist man noch sehr flexibel. Es ist oft kein Problem seine Prozesse den Gegebenheiten anzupassen und so von der aktuellen Marktlage zu profitieren.

Finanzhilfen beschaffen

Informiert euch, welche finanziellen Mittel ihr vom Staat bekommen könnt. Der Staat hat verschiedene Hilfspakete für Unternehmen und Startups ins Leben gerufen, um euch in dieser allgemein schwierigen Situation zu unterstützen. Außerdem könnt ihr euch Förderungen für Software, Dienstleister oder andere Produkte anschauen, die euch ebenfalls einiges an Kosten ersparen werden.

Vorabzahlung durch Kunden

Lasst euch von euren Kunden vorher bezahlen. Manche Kunden sind bereit auch Geld im Voraus zu zahlen, obwohl das Produkt noch nicht hundertprozentig fertig ist. Falls diese Strategie nicht funktionieren sollte und eure Auftraggeber zwar Leistung benötigen, aber selbst gerade zu kämpfen haben, bietet ihnen an, vorzuarbeiten und lasst euch vertraglich bestätigen, dass ihr in zwei bis vier Monaten euer Geld bekommt. Durch solche Verträge habt ihr im Notfall auch größere Chancen auf einen Kredit. Obwohl wir euch von einem Kredit in diesen Zeiten abraten würden.

Verkauf geht vor

Versucht jeden Mitarbeiter im Unternehmen auf den Verkauf zu trimmen. Egal ob IT – Spezialist oder Texter. Das Wichtigste ist, dass ihr Umsatz generiert. Drückt jedem Mitarbeiter einen Telefonhörer in die Hand und los geht es. Euer Vertriebschef soll ein Skript entwickeln, das eure Mitarbeiter nutzen können, um Kaltaquise zu betreiben. Genau diese Strategie hat Elon Musk benutzt, um Tesla mehrfach vor der Insolvenz zu retten.

Aussetzen von 450€ Kräften

Es ist ratsam Mitarbeiter, wie 450€ Kräfte, die keine Kurzarbeitergeld bekommen, für ein bis zwei Monate aussetzen zu lassen. Das bedeutet, dass ihr euch Kosten spart, um länger überleben zu können. Am besten sprecht persönlich mit ihnen und schaut, ob die 450€ Kraft die Stunden reduzieren oder Urlaub nehmen kann. Denn, wenn das Geschäft wieder losgeht, braucht ihr jeden Mitarbeiter. Hier würden wir allerdings nur im Notfall zu raten. Ihr als Geschäftsführer habt eine gewisse Verantwortung auch gegenüber euren günstigen Mitarbeitern. Daher solltet ihr nur im absoluten Notfall stellen abbauen oder die Kräfte in den Urlaub schicken.

Gezielte Werbung schalten

Eine der wichtigsten Wege trotz Corona noch Aufträge zu bekommen ist gezielte Werbung. Dies funktioniert am besten durch Social Media Werbung (Social Advertising), da man dort die Zielgruppe direkt ansprechen kann. Sucht euch ein Unternehmen, dem ihr vertraut und das zu diesen Zeiten keine Wucherpreise verlangt. Ihr braucht die Expertise, um euer Geld nicht in den Wind zu schleudern. Social Advertising ist eine Kunst, die nicht jeder beherscht. Daher ist ein Experte eine sinnvolle Investition.

Keine Panik

Versucht keine Panik zu schieben. Es wird nach der Krise wieder bergauf gehen. Konzentriert euch auf das Kerngeschäft und nutzt die Zeit, um eure Abläufe im Unternehmen zu überdenken. Stellt vielleicht sogar neue Konzepte auf oder arbeitet an eurer Strategie. Soviel Ruhe werdet ihr erst einmal nicht wieder bekommen.

Der Bonustipp

Das Wichtigeste zum Schluss. Sobald ihr euer Startup gesichert und für die nächsten Monate gefestigt habt, sodass nichts mehr passieren kann, habt ihr wahrscheinlich seit langem die Chance zur Ruhe zu kommen. Besucht eure Familien und Freunde. Kontaktiert alte Freunde, die ihr schon ewig nicht mehr gesehen habt und die sich vielleicht durch eure Begesiterung eurem Startup gegenüber von euch entfernt haben. Bittet Menschen, denen ihr vielleicht geschadet habt, um Entschuldigung und um einen Neuanfang. Denn Corona kann genau das sein. Ein Neuanfang, sowohl im Business als auch Privat.

Was kommt danach?

Viele Fragen sich, was nach der Coronakrise kommt? Wird es ein Aufschwung geben oder werden wir nach Corona in eine Wirtschaftskrise rutschen? Leider können wir zu diesem Zeitpunkt auch noch nichts dazu sagen. Viele renommierte Wirtschaftswissenschaftler sind sich nicht einig, was passieren wird. Doch eines ist sicher. Jede Krise birgt Chancen und Risiken. So lange ihr von eurer Idee oder eurem Produkt überzeugt seid und es einen deutlichen Mehrwert bietet, wird es immer Menschen geben, die eure Leidenschaft teilen und euch finanziell, moralisch, emotional und durch ihre Fähigkeiten unterstüzen werden. Sei es durch den Kauf eures Produkts oder andere Unterstüzung in eurem Business.

Unsere Aufgabe

Wir von Scheurer Technologies haben für dich ein großartiges Konzept  entworfen, wie wir dich in allen Gründungsphasen gerade bei und vor allem nach Corona unterstützen können. Wir starten mit dem Edufounding Konzept. Dieses Konzept haben wir für gegründete Startups, die kurz vor oder nach der Gründung stehen, entwickelt. Es ist ein Leitfaden, der dich bei deiner Gründung, sowie danach unterstützen wird. Du erhältst persönliche Beratung von unseren Troubleshootern und hast Zugriff auf unseren Edufounding Kurs, der dir durch Videos deine nächsten Schritte deiner Gründung empfiehlt und dir ganz genau erklärt, wann du was für deine Gründung und nach deiner Gründung zu tun hast bzw. tun solltest, damit dein Startup richtig abgehen wird. Trotz Corona wirst du mit diesem Wissen dein Business am Laufen halten, gestärkt aus der Krise kommen und deine Konkurrenten hinter dir lassen. Wenn du Interesse an diesem Einsteigerkonzept hast, kannst du auf unserer Unterseite weitere Informationen dazu finden.

Mit unserem Konzept der Troubleshooter werden deine Probleme zu unseren. Stell dir einen Troubleshooter wie einen Arzt für dein Unternehmen vor. Gerade während Corona wirst du viele Probleme haben. Wir finden dafür die konkrete Ursache, beraten dich zu möglichen Lösungen und begleiten dich bei der Umsetzung oder übernehmen diese auf deinen Wunsch auch für dich. Dabei greifen wir auf unsere Erfahrung, unser theoretisches und praktisches Verständnis der Startup – und Unternehmenswelt, sowie auf viele erfolgreich durchgeführte Projekte unserer bisherigen Kunden zurück. Dieses geballte Wissen ist vereint in einer Person, einem Troubleshooter, der zu deiner Verfügung steht, sobald du ihn brauchst. Mehr Informationen zum Troubleshooting Konzept gibt es auf der entsprechenden Unterseite.