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Wie du deine Motivation als Gründer nie verlierst

Wie du deine Motivation als Gründer nie verlierst

Die Frage nach der Motivation und der Ausdauer, die jeder Gründer an den Tag legen muss, um ein erfolgreicher Unternehmer zu sein, ist wichtiger denn je. Noch nie war es so einfach sich abzulenken. Instagram und TikTok, YouTube oder Netflix. Alle Plattformen haben ihre Daseinsberechtigung. 

Doch wie schaffst du es als Gründer auch in deinen Tiefphasen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die notwendige Motivation zu finden, um weiterzumachen und dein Tief in dein nächstes hoch zu verwandeln. Ich habe dir dazu ein paar Tipps zusammengestellt und bin mir sicher, dass du den einen oder anderen davon sehr gut gebrauchen kannst.

Deine Vision ist dein Ziel

Eine Vision ist ein langfristiges, fast unerreichbar zu scheinendes Ziel. Als Vision kann das Säubern der Meere, das Verändern der Arbeitswelt oder auch das Erschaffen einer großartigen Community sein. Wichtig ist, dass das Ziel groß genug ist, sodass es zur Lebensaufgabe werden kann. Außerdem muss es für dich so wichtig sein, dass du in dem Thema aufgehst und mehrere Stunden am Stück nur über dieses Thema berichten könntest. Wenn du nachts geweckt wirst und jemand dir eine Frage zu deinem Thema stellt, wirst du hell wach und bist sofort bei der Sache. Du stehst früh auf oder gehst viel zu spät ins Bett, um deinem Traum und deiner Vision einen Schritt näher zu kommen. Wie du deine Vision formulierst, bleibt dir überlassen. Doch es ist wichtig, dass sie deinen Traum wiederspiegelt. Beim Lesen solltest du ein Hochgefühl bekommen und am liebsten sofort loslegen und deinen Traum verfolgen wollen. Dieser kleine Satz kann dein ganzes Startup-Unternehmen und deine Art zu arbeiten vollkommen verändern. Also probiere es mal aus.

Such dir einen Helden

Such dir einen Helden. Damit meine ich einen realen Menschen, der lebt oder gelebt hat. Dieser Mensch sollte ein Vorbild für dich und deine Taten werden. Lerne so zu denken und zu handeln wie dieser Mensch. Das funktioniert sehr gut über Zitate, Videos oder Podcasts. Ich persönlich habe mehrere Helden, die ich aus ganz unterschiedlichen Gründen bewundere. Für die Selbstsicherheit, Durchsetzungsfähigkeit, Fürsorge oder den Humor. Was ihr an eurem Helden bewundert ist egal. Es ist nur wichtig, dass dieser Held in der Lage ist euch zu motivieren. Mit seinen Worten oder wenn ihr von seinen Taten hört. Außerdem werdet ihr feststellen, dass jeder Held Probleme hat. Egal wer es ist. Probleme machen uns zu Menschen. Doch die Leader, die ihr werden wollt oder bereits seid, gehen mit Problemen anders um als andere. Das bringt mich zum nächsten Punkt.

Du bist anders als andere

Und das ist sehr positiv gemeint. Ich wurde schon oft komisch angeschaut, weil ich nicht mit auf die nächste Party gegangen bin oder das Arbeiten an meinem Traum dem Alkohol Konsum am Samstagabend vorgezogen habe. Doch dadurch wurde ich bestärkt. Ich weiß, dass sich genau in diesen Momenten entscheidet welche Person du bist. Ein schönes Zitat beschreibt dieses Phänomen sehr gut: „Lieber gehe ich allein in die richtige Richtung, als den anderen in die falsche Richtung zu folgen“. Dabei entscheidest du allein welche Richtung für dich die Richtige ist. Anders zu sein und sich von Menschen zu trennen gehört beim Gründen dazu. Wenn du dich veränderst und deinen Weg gehst, wird es andere Menschen in deinem Leben geben, die deinen Weg nicht teilen. Doch das ist okay. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg. Doch du hast ein Ziel und das unterscheidet dich von so vielen anderen Menschen.

Kenne dein „Warum“

 Was ist ein „Warum“? Ähnlich wie eine Vision beschreibt dein „Warum“ den Grund, warum du jeden Morgen aufstehst. Frage dich selbst, warum du aufstehst. Ist es dein Job, das Geld, oder etwas Größeres. Es gibt eine sehr einfache Methode dein „Warum“ für dich zu finden. Ich bevorzuge dabei eine bestimmte Frage: „Wenn du mit 80 Jahren unter einem großen Baum im Sonnenuntergang auf einem Grashügel deinen Enkelkindern erzählst, was du in deinem Leben erreicht hast und was du bewirken konntest; was würdest du ihnen erzählen wollen?“ Wenn du diese Frage für dich beantwortest, bist du deinem „Warum“ schon sehr nah. Solltest du dein „Warum“ schon kennen und dich dennoch nicht Motivieren können, ist dein „Warum“ und somit auch deine Vision noch nicht stark genug. Suche weiter. Du findest deine Vision nicht von heute auf morgen. Sie wird dir über den Weg laufen, wenn du bereit für sie bist. 

Etwas konkretere Tipps

Alle genannten Tipps sind leider sehr unkonkret und befassen sich sehr stark mit deinem persönlichen Wachstum. Daher habe ich noch ein paar konkretere Tipps für dich, die du anwenden kannst, wenn du mal wirklich keine Lust auf deine Aufgaben hast und die Motivation fehlt.

Ein Mantra vor dem Spiegel entwickeln

Das was dir am Anfang wahrscheinlich vollkommen bescheuert vorkommt, wird dir auf lange Sicht über wirklich schlimme Situation hinaushelfen. Stelle dich dafür vor den Spiegel und grinse dich breit an. Dann sage zu dir selbst: „Es ist schön, dass es dich gibt. Du bist ein toller Mensch. Du wirst das schaffen, was du dir vorgenommen hast und du wirst deine Ziele erreichen“. Du kannst dieses Mantra für dich individualisieren. Aber es verdeutlicht was ich dir mitteilen möchte. Sage positive Dinge zu dir und meine sie auch so. Am Anfang wird es komisch sein. Doch sobald sich eine Routine entwickelt hat, wird es dir guttun und dir helfen auch an schlechten Tagen gut drauf zu sein.

Anker setzten

In der Psychologie spricht man von so genannten Ankerpunkten. Diese Anker helfen dir, ein bestimmtes Gefühl in einer Berührung an einer bestimmten Stelle deines Körpers zu speichern. Diese Anker kann man sich antrainieren. Dafür musst du immer, wenn du beispielsweise glücklich bist, bewusst die gleiche Stelle an deinem Körper berühren. Das kann die Schulter, das Bein oder der Kopf sein. Dein Körper wird sich diese Kombination merken. „Wenn ich Glücklich bin, berührt mich etwas am Bein“. Das Gleiche funktioniert dann auch in die andere Richtung. „Wenn ich am Bein berührt werde, werde ich glücklich“. So verbindet dein Körper eine Berührung mit einer Emotion. Gleiches funktioniert auch mit Worten. Wenn du dich beispielsweise darauf programmierst bei der Frage „Wie geht es dir?“ völlige Zufriedenheit und Glück zu verspüren, wirst du immer glücklich sein, wenn dich jemand fragt, wie es dir geht.

Copy your Hero

Dieses Tool kann ein Plakat, ein Podcast, ein Film oder ein anderes Medium sein, mit dem du deinen Helden darstellen und nachempfinden kannst. Wie würde sich dein Held in deiner Situation fühlen. Wie würde er oder sie handeln und was wären seine nächsten Schritte. Wenn du dir das vorstellst, kommt die Motivation von ganz allein.

Zusammenfassung

Es ist natürlich immer eine Kombination aus vielen Methoden, die dann dazu führen, Motiviert zu sein. Vielleicht hast du noch ganz andere Methoden, die du täglich nutzt. Und das ist gut so. Denn ein Mensch, der weiß wie er sich sogar für das motivieren kann, worauf er oder sie keine Lust hat, wird langfristig erfolgreich werden.

Diese Fähigkeiten sich selbst zu motivieren zeigen wir dir auch in unserem Edufounding Kurs. Schau dir auf jeden Fall mal die Seite und die Inhalte dort an. Wenn du diesen Beitrag interessant findest, wird dir Edufounding noch viel mehr gefallen.