Sehr viele Unternehmer und Privatpersonen kaufen sich Websitebaukästen von Jimdo, 1&1, Strato und vielen weiteren Firmen. Doch hat auch WordPress die Funktionen eines Baukastens und ist dieser nicht vielleicht sogar besser als die fertigen Baukästen von Jimdo oder ähnlichen Firmen.

Im folgenden Artikel werden Jimdo und WordPress auf den Aspekt „Baukästen“ miteinander verglichen. Bei WordPress wird hier auf das, auch auf dieser Website Verwendung findende Theme Divi und dessen Builder zurückgegriffen und so, mit Jimdo verglichen.

 

Jimdo

Jimdo bietet einen Baukasten, mit dem sich jeder in wenigen Stunden seine eigene Website zusammenklicken kann. Hierbei werden keine Coding Kenntnisse benötigt. Jede Jimdo Website bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die vor allem für Anfänger im Webdesign sehr gut geeignet sind. Mit Jimdo können Sie schnelle Resultate erzielen.

Der Baukasten besitzt verschiedene Möglichkeiten Farbgebung, Typographie oder den Aufbau der Seite nach seinen Wünschen anzupassen und zu verändern. Bevor man in diesen Bearbeitungsbildschirm gelangt muss man ein „Design“ für seine Seite auswählen. Hier gibt es neun verschiedene Möglichkeiten. Somit werden verschiedene Designelemente entfernt, was Anfängern die Übersicht über eine sehr große Spanne an Möglichkeiten erleichtert.

Zusätzlich zu Jimdo selbst gibt es zahlreiche Plugins, die Jimdo unterstützt. Darunter fallen Buchungstools, Kalendersysteme, Designplugins und vieles weitere. Diese Plugins können über die Benutzeroberfläche leicht installiert werden.

Zusammengefasst bietet Jimdo ein sehr gutes Tool zum Erstellen von Websites. Grundsätzlich kann ich es besonders Neulingen des Themas empfehlen, da man durch dieses Tool schnell Erfolge erzielen kann und in wenigen Stunden bereits eine fertige Website „auf dem Tisch liegen“ hat.

Bereits fortgeschrittenen Webdesignern würde ich davon abraten, da Jimdo in der Vielfalt der Möglichkeiten, im Vergleich zu einem hochwertigen Plugin für WordPress oder einer auf einem Framework wie Bootstrap basierenden Website, sehr eingeschränkt ist. Dennoch besitzt der Baukasten die Grundlegenden Elemente, die ein modernes Design erfüllen sollte. Daher bin ich positiv überrascht worden, als ich Jimdo das erste Mal ausprobiert habe.

 

WordPress

WordPress hat mich voll und ganz von sich überzeugt. Doch bevor ich diese Software in den Himmel loben werde versuche ich das Theme so sachgerecht und objektiv zu behandeln, wie es mir möglich ist.

WordPress ist eine Open-Source Software, die voranging als Blogsystem angedacht war. Sehr schnell stellte sich jedoch heraus, dass diese Software zu wesentlich mehr in der Lage war. Im Jahr 2003 wurde WordPress von Matthew Mullenweg mit dem Ziel entwickelt, ein einfach zu bedienendes Blogsystem zu schreiben. Das und noch wesentlich mehr ist Ihm gelungen.

Heute nutzen bereits 30.0% aller aktiven Websites WordPress. Anschließend kommt nach neusten Datenerhebungen Joomla mit 3.1%. Man sieht also recht schnell, dass WordPress bei sehr vielen Nutzern sehr beliebt ist und oft Verwendung findet.

Allerdings gilt das nicht nur für Webblogs, sondern auch für Onlineshops, Foren, repräsentativen Websites oder auch einer Mischung aus allen drei Beispielen. Für diese verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten sorgt vor allem eine sehr aktiv mit WordPress arbeitende Community. Diese entwickelt fleißig Themes, Plugins und Tutorials, um dem Endbenutzer das Erstellen seiner Website so leicht und komfortable wie möglich zu machen.

Die Möglichkeiten gibt es sowohl in kostenloser also auch in kostenpflichtiger Form. Hierbei sind den Entwicklern keine Grenzen gesetzt. Von Kostenrechnern bis hin zu ganzen Shopsystemen wie WooCommerce ist alles vorhanden. Unser nächster Artikel wird zum Thema „Die besten Plugins für WordPress“ sein. Hier werden wir die für uns besten WordPress Plugins vorstellen, die zurzeit auf dem Markt sind.

WordPress mit dem Divi-Builder

Doch bleiben wir erstmal bei dem Thema „WordPress als Baukasten“. Es gibt sehr viele Tools für WordPress die einem das visuelle Bauen einer Website mittels eines Baukastens ermöglichen. Hier gäbe es zum einen den „Visual Composer“, der von sehr vielen Themes verwendet wird. Dieser wird im Backend von WordPress verwendet. Mit diesem ist es möglich eine Website mittels Blocks so zu gestalten, dass alles am rechten Platz sitzt. Jedoch hat man hier keine Live-Ansicht der getätigten Veränderungen.

Das Beste Plugin, was ich für solche Zwecke in meiner Laufbahn gesehen habe ist der Divi-Builder von Elegant Themes. Dieser Arbeitet mit Echtzeiteditierung und bietet eine Vielzahl von verschiedenen Designelementen, die nach Belieben platziert werden können. Auch diese Website ist mit diesem Builder und dem dazugehörigen Theme entworfen worden. Wir haben Sie Möglichkeit die Außen- und Innenabstände selbst zu definieren, ohne jeglichen Code schreiben zu müssen.

Im folgenden Video, welches von Elegant Themes erstellt wurde wird die Funktionsweise des Builder, die oben beschrieben wurde, deutlich.

Der Divi Builder zeigt uns hier seine unzähligen Möglichkeiten, die alle ohne WordPress als „Obersystem“ nicht Funktionieren geschweige denn vorhanden seien. Wir als Webdesigner verdanken WordPress also sehr viel. Wir können schnell, effizient und professionell einzigartige Websites erstellen und so unseren Kunden zeitlich und geldlich einen großen Vorteil bringen.

WordPress bietet also neben diversen Plugins und Themes auch Baukastensystem mit, die jedoch im Vergleich zu den meisten anderen Systemen wesentlich umfangreicher an Möglichkeiten und Funktionen sind. Wir können uns auf jeden Fall schon auf die Zukunft freuen und schauen was uns da erwartet.

 

Andere Systeme

Neben WordPress und Jimdo gibt es natürlich viele weitere Systeme, die Baukästen unterstützen. 1%1 bietet Beispielsweise einen solchen an. Genau wie WIX oder DomainFactury. Da Jimdo auf vielen Listen einer der Erstplatzierten Baukästen ist, habe ich mich für einen Vergleich von WordPress mit Jimdo entschieden. So konnte man am besten die Stärken eines Baukastens von WordPress mit denen Jimdos vergleichen.

 

Was ist nun besser?

Ob nun Jimdo oder WordPress mit Divi oder einem anderen Builder besser ist kann man schlecht verallgemeinern. Wie schon im Beitrag erwähnt wurde, bietet Jimdo eine sehr gute Basis für Anfänger und Einsteiger. WordPress hingegen benötigt ein paar Stunden Einarbeitung bevor man wirklich loslegen kann. Es ist also ehr für erfahrenere Webdesigner zu empfehlen. Grundsätzlich muss aber jeder für sich selbst anhand von recherchierten Argumenten entscheiden, was für Ihn das Richtige ist.

Ich persönlich würde immer WordPress empfehlen, da ich noch nie schlechte Erfahrungen mit WordPress gemacht habe. Doch es gibt auch viele, die sagen, dass WordPress nicht das richtige für sie ist, da es eigentlich als Blogsystem angedacht war. Sehr viele Meinungen für ein sehr kleines Thema im Webdesign. Dennoch empfiehlt es sich damit zu beschäftigen. Aus diesem Grund kommt dieser Artikel auch schon so früh in der Reihe, damit Sie selbst entscheiden können, mit welchem System Sie entwickeln wollen.

 

Wichtig – Affiliate

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Weiteres finden Sie in einem neuen Artikel über Affiliate-Marketing und Partnerprogramme in unserem Blog. 

Wie fange ich an?

Im nächsten Artikel kümmern wir uns um die ersten Schritte, die man bedenken und auch umsetzen sollte, wenn man eine Website erstellen und sich so eine Internetpräsenz aufbauen möchte.

WordPress Grundlagen

In diesem Artikel starten wir bei Null. Wir erklären die wichtigsten Grundlagen, zum erstellen einer WordPress Seite. Von den Grundeinstellungen bis hin zur Installation von Themes und Plugins ist alles dabei.